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Safety First

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Mario Weiss und Tanja Schmid GbR
Säumerweg 11
94163 Saldenburg
GERMANY

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Safety and compliant operation first

Bitte beachten Sie unbedingt die nachstehenden Hinweise, Regeln, Bestimmungen, Informationen u. ä., um viel Freude an Ihren Produkten zu haben und dabei allen Belangen bei Bau, Betrieb, Wartung oder Reparatur gerecht zu werden. Seien Sie sich immer bewusst, dass die Handhabung ferngesteuerter Flugsysteme und elektronischer Komponenten technisches Verständnis, handwerkliche Sorgfalt sowie Disziplin und Sicherheitsbewusstsein erfordert.

Für etwaige Haftungs- und/oder Folgeschäden können wir nicht aufkommen, insofern ein fachgerechter Aufbau, ein ordnungsgemäßer Betrieb, eine regelmäßige Wartung oder eine produktkonforme Reparatur von uns nicht überwacht werden kann!

Inhaltsverzeichnis
1.Allgemein
2.Versicherungspflicht
3.Gesetzliche Bestimmungen
4.Wetterkunde

1. Allgemein


Gehen Sie bei Bau, Betrieb, Wartung oder Reparatur unserer Produkte immer äußerst gewissenhaft vor. 

Elektronische Bauteile und Platinen sind vor Nässe und Feuchtigkeit zu schützen. Bei Betrieb unter solch besonderen Bedingungen ist entweder ein entsprechender (durchlötfähiger) Schutzlack oder eine entsprechende "Umhüllung" zu verwenden!

Sichern Sie alle Schrauben, die nicht mit selbstsichernden Muttern gesichert werden (z. B. Befestigungsschrauben von Motoren), mit einem entsprechenden Schraubensicherungslack. Verlegen Sie Empfängerantennen nicht parallel zu Metall- oder Kohlefaserteilen und achten Sie auf eine freie Abstrahlung nach unten. Vermeiden Sie mögliche Scheuerstellen zwischen Rahmen und Kabeln.

Steckverbindungen von Kabeln sind regelmäßig auf festen Sitz zu prüfen und vor Vibrationen zu schützen, nicht nur an Empfängern, Flugsteuerungen und Akkus! Stellen Sie vor jedem Einsatz den vollen Ladezustand Ihres Flugakkus und des Senders sicher und prüfen Sie besonders Luftschrauben auf Beschädigungen und feste Montage.

Sollten Sie vor einem Start auch nur geringste Zweifel am technischen Zustand Ihres RPAS haben: STARTEN SIE NICHT und beheben Sie auch kleinste Mängel sofort oder stellen Sie den Flugbetrieb ein!

Insbesondere ferngesteuerte Flugsysteme sind keine Spielzeuge im herkömmlichen Sinn und können bei Fehlern oder Nachlässigkeit erhebliche Sach- oder Personenschäden zur Folge haben. Fliegen Sie daher nicht risikofreudig oder über Ihre Fähigkeiten hinaus.

2. Versicherungspflicht


Nicht nur in Deutschland ist das Thema Versicherung und Deckungssummen äußerst komplex und zumeist in vielen einzelnen Gesetzen, Regelungen und Paragraphen verankert sowie aufgeteilt. Da wir nachfolgend nur auf die Bestimmungen in Deutschland eingehen können, informieren Sie sich bitte immer selbst über die in Ihrem Land geltenden gesetzlichen Regelungen in Bezug auf die Versicherungspflicht!

Für Deutschland ergibt sich die Versicherungspflicht aus dem Luftverkehrsgesetz (LuftVG) § 1 und § 43 und auch unabhängig davon, ob ein Fluggerät privat oder gewerblich eingesetzt wird. Eine gültige Luftfahrt-Haftpflichtversicherung ist also vor der ersten Inbetriebnahme unserer Ready-To-Use oder auch eigener, selbstgebauter Flugsysteme Pflicht!

Welche Deckungssumme macht Sinn?
Für Deutschland ist auf Grundlage des LuftVG § 37 Abs. 1a davon auszugehen, dass eine Deckungssumme der Haftpflichtversicherung von 1 Million Euro gesetzlich ausreichend ist. Wer wegen des variablen Umrechnungsfaktors (Rechnungseinheiten/Euro) auf Nummer sicher gehen will, der wählt eine Deckungssumme von 1,5 Millionen Euro. Natürlich werden auch höhere Deckungssummen angeboten und können (je nach Einsatzort, Flugerfahrung, Flugsystem und auch Einsatzart) durchaus sinnvoll sein.

Welche Deckungssumme gewählt wird, muss jeder individuell entscheiden. Wichtig ist jedoch die Tatsache: Die Deckungssumme in Deutschland sollte mindestens 1 Million Euro oder gegebenenfalls sogar 1,5 Millionen Euro betragen, um den gesetzlichen Ansprüchen zu genügen.

Beachten Sie:
Eine gültige Versicherungsbestätigung ist bei Einsatz (also beim Fliegen) immer mit sich führen. Das nicht Mitführen der Bestätigung beim Betrieb ist nach Luftverkehrs-Zulassungs-Ordnung (LuftVZO) § 108 Abschnitt 1 bis 5 e sogar eine Ordnungswidrigkeit!

3. Gesetzliche Bestimmungen


Wird ergänzt...

 

4. Wetterkunde


4.1 Der KP-Index: Das Kompass- und GPS-Flugwetter

Der KP-Index ist eine Darstellung der Teilchenstrahlung, die auf die Erde trifft und deren Auswirkung auf das Erdmagnetfeld. Es gibt eine Skala von 1 bis 9, wobei 1 bis 3 in grün (4 in gelb) angezeigt wird und eine geringe Veränderung des Magnetfeldes darstellt. Werte von 5 oder mehr sind rot markiert und kritisch für die genaue Bestimmung einer GPS/GNSS Position in Verbindung mit einem Magnetkompass.

Flugsteuerungen mit dieser Technik werden also ab einem Wert von 5 deutlich gestört, was zu unvorhersehbaren Flugmanövern führen kann. Vermeiden Sie hier die Benutzung der GPS/GNSS- und/oder kompassgestützten Unterstützung während der roten KP Phase bzw. bei starken Sonnenstürmen.

Mehr Details finden Sie auch unter:

www.swpc.noaa.gov/products/planetary-k-index
www.n3kl.org/sun/noaa.html

Current Solar Data (from NOAA) - Aktuelle Daten

NOAA - Planetary K-Index


4.2 Die Beaufort-Skala: Ausdruck für die Windstärke

Per Definition entsprechen Beaufort dem Beispiel für die Auswirkung des Windes im Binnenland: Mit einem geeigneten Messgerät lässt sich leicht am Flugort die Windstärke ermitteln. Wir selbst fliegen bis max. 5 bis 6 Beaufort (je nach Einsatzzweck und System) und empfehlen, zum sicheren Einsatz unserer angebotenen Flugsysteme, diese Beaufort-Marke für sich selbst und nur bei ausreichenden Flugkenntnissen ebenfalls als Maximum zu übernehmen. Die Angaben m/s und km/h beziehen sich auf die mittlere Windgeschwindigkeit in 10 m Höhe über freiem Gelände:

Beaufort Bezeichnung m/s km/h
0 Windstille 0,0 - 0,2 < 1
1 leiser Zug 0,3 - 1,5 1 - 5
2 leichter Wind 1,6 - 3,3 6 - 11
3 schwacher Wind 3,4 - 5,4 12 - 19
4 mäßiger Wind 5,5 - 7,9 20 - 28
5 frischer Wind 8,0 - 10,7 29 - 38
6 starker Wind 10,8 - 13,8 39 - 49
7 steifer Wind 13,9 - 17,1 50 - 61
8 stürmischer Wind 17,2 - 20,7 62 - 74
9 Sturm 20,8 - 24,4 75 - 88
10 schwerer Sturm 24,5 - 28,4 89 - 102
11 orkanartiger Sturm 28,5 - 32,6 103 - 117
12 Orkan  ab 32,7 ab 118
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